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Thursday, 17 July 2014

Geschlechtsneutrale Toiletten in Berlin (nochmal!)

Ich bin jetzt für die Open Knowledge Festival in Berlin, und schaue eifrig nach geschlechtsneutrale Toiletten aus. Bis heute habe ich keine in Restauranten, Clubs, Bars usw. gesehen (ich bin aber nicht wirklich hier durch die Clubs zu ziehen!) und REFUGE Restrooms haben nur drei Einträge für die ganze Stadt. Wenn du weisst, wo die geschlechtsneutrale Toiletten hier sind, dann bitte sage mir oder füge sie direkt in ihre Datenbank hinein!

Die Berliner öffentliche Toiletten finde ich aber sehr eindrücklich. Hier sind ein paar Bilder, die ich heute Morgen gemacht habe: die City Toilette ist rollstuhlgängig und nicht geschlechtsgetrennt, und hat Anleitungen auf vier Sprachen. Ausser man eine EuroKey hat, kostet es 50 Cents, die Toilette zu benutzen.




Ich habe auch entdeckt, das es in die Frauenklo der Kino in der Kulturbrauerei ein Pissoir gibt:


Das ist etwas, das ich nicht vorher gesehen habe, und ich würde gern hören, ob es zweckmässig ist!

Keine der Toiletten des Veranstaltungsorts sind geschlechtsneutral, aber OKFest haben einen Schild aufgehangt, um einige zu konvertieren. Sie haben auch schnell reagiert, als ich sagte, das ich die Toiletten nicht finden konnte!



Sunday, 2 March 2014

Unisex-Klos in Berlin!

Guten Nachrichten aus Berlin: vor einem Jahr hat die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) in Friedrichshain-Kreuzberg entschlossen, geschlechtsneutralen Toiletten in all ihren öffenlichten Gebäuden zu bringen. Jetzt mag der Bezirk Mitte das Gleiche tun.

In Friedrichshain-Kreuzberg hat die Piraten-Partei die Massnahme vorgeschlagen, und die Linke, SPD und Grüne haben sie unterstützt. (Nur die CDU war dagegen.) Die Piraten haben nun auch die BVV in Mitte angefragt zu prüfen, in welche öffentlichen Gebäuden solche Toiletten passen können. Sie wollen die ,,klassischen“' zwei Optionen behalten, und zudem eine dritte, unisexe Alternative hinzufügen, um das Leben für transexuellen, intersexuellen und genderqueeren Leute leichter zu machen. Zwar sind die Bezirken in Berlin knapp bei Kasse, aber die Piraten meinen, dass es fast kostenneutral wäre, die Schilde vor der Türen auszutauschen.

Viele öffentlichen Gebäuden dort haben noch nicht rollstuhlgängigen Toiletten. Laut Piraten Lena Rohrbach, „Das ist ebenfalls sehr wichtig, schließt sich aber nicht aus, und die Gruppen sollten auch nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Ich stimme herzlich zu.

Quellen: